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VOODOO

Vévés Voodoo Magie
Zombie Voodoo Lexikon

Der Bereich Voodoo ist sehr umfangreich, deshalb möchte ich hier nur einen Überblick, über die Dinge geben mit denen man Voodoo immer in Verbindung bringt, geben.

Die westliche Welt hat vom Voodookult ein sehr furchteinflößendes Bild. 
Viele denken sofort an hohläugige Zombies, skrupellose Zauberer die bei Vollmond schwarze Hühner schlachten und Puppen mit Nadeln durchbohren. Es schleichen sich Bilder von Versammlungen ekstatischer Kultanhänger ein, die in ritueller Trance zu hypnotischen Trommelrythmen tanzen und den Eindruck erwecken einer Massenpsychose anheimgefallen zu sein. 
Solche Zerrbilder werden zweifellos dadurch begünstigt daß rituelle Besessenheit im Voodoo tatsächlich eine zentrale Rolle spielt: Gottheiten des Kultes dringen in den Betreffenden ein und ergreifen vorübergehend Besitz von ihm. Den Zustand, in den der Bessene hierdurch gerät, bezeichnet man als Enstase - im Gegensatz zur Extase, während der sich die Seele auf Wanderschaft befindet. Besessen kann man aber nach christlicher Anschauung nur von Satan und seinen höllischen Heerscharen sein - womit die westliche  Welt abermals beweisen wollte daß es sich beim Voodoo um einen abscheulichen Teufelskult handeln müsse.

Diese Einschätzung ist jedoch von der Wirklichkeit des haitianischen Voodoo in Vergangenheit und Gegenwart weit entfernt. Tatsächlich wäre es nur eine geringfügige Übertreibung zu behaupten daß der Voodooismus nicht etwa ein Teufels- sondern ein Engelskult sei. Worauf man jedoch hinzüfügen muß das die Engel (Loas, Mystéres, Zanj) des Voodoo keinerlei Ähnlichkeit mit jenen pausbäckigen Kindergestalten aufweisen, die wir aus der christlichen Darstellung der Engel kennen.

Der Haitianische Voodooismus ist eine Sklavenreligion, gefügt aus kulturellen Trümmern, aus brüchstückhafter Erinnerung an Götter, Gebete und Rituale, die mit den Sklaven aus Dahome, Kongo oder Nigeria in die Neue Welt verschleppt wurden.
Die erste Schiffsladung Sklaven traf bereits Anfang des 16. Jahrhunderts an der Küste Haitis ein.
Der haitianische Voodoo grenzt sich von den autochthonen Vodunkulturen im heutigen Benin wie auch von den afroamerikanischen Rudimenten des Voodoo, die etwa in der Gegend von New Orleans, USA unter dem Namen "Hoodoo" bekannt sind, ab.


Das myhtische "Dahome" oder "Guinée" des Voodoo, Gegenstand ritualisierter Anrufungen während der Voodoozeremonien, hat sich von den realen afrikanischen Landschaften namens Guinea oder Dahome (im heutigen Benin) vollständig abgelöst. Etliche der wichtigsten Gottheiten stammen zwar ursprünglich aus den einstigen Königreichen Afrikas, aus denen wurden sie aber gleichsam in den Köpfen der Versklavten verschleppt.
Wenn heute im Voodooismus erklärt wird das "Dahome" oder "Guinée" die Heimat der Gätter und Geister ist, ist allen klar daß es sich nicht um das wirkliche Afrika handelt, sondern sich auf eine mythische Unterwasserwelt bezieht, zu der die Voodooisten durch rituelle Praktiken in Kontakt treten.

Im Zentrum dieser Riten steht wie gesagt die Besessenheit. Die angerufene Gottheit taucht aus der Unterwelt empor und manifestiert sich in der Menschenwelt, indem sie sich in einem Ritualteilnehmer verkörpert.
Die Gottheiten und Geister selbst, sofern sie nicht provisiorisch einen Menschen in Besitz nehmen, sind unsichtbar. Als Gesamtheit nennt man sie daher auch "les Invisibles", ein Begriff, der von den höchsten Göttern bis zu den geringsten Geistern alle unverkörperten Wesen umfaßt. 

Wie in vielen Mythen stellt auch die Kosmologie des Voodoo die Menschenwelt als eine auf dem Wasser schwimmende Insel vor. Darunter, lotrecht abwärts in unausmeßbarer Tiefe, befindet sich das sagenhafte "Guinée" oder "Dahome", die Welt der Invisibles, der Götter, Engel und verewigten Ahnennm
In der Bildlogik des Voodoo berühren sich diese beiden Welten nur an einem einzigen Punkt, dargestellt als Schnittpunkt im Zentrum eines aufrecht stehenden gleichschenkligen Kreuzes: Der horizontale Balken repräsentiert die Welt der Sterblichen, der vertikale steht für die Achse, die in unvorstellbare Tiefe reicht, bis hinüber in die jenseitige Welt.

Diese symbolische Bedeutung erklärt, weshalb dem Kreuzzeichen in jedem Voodooritual eine zentrale Rolle zukommt: Zur Anrufung der Gottheit, deren Erscheinen man erbittet, zeichnet der Hungan (der Voodooprieser), das Vévé des betreffenden Invisible auf den Boden - das Symbolzeichen der Gottheit, dessen Grundgerüst stets aus einem Achsenkreuz besteht.
Auch das zentrale Requisit jedes Voodootempels, der Mittelpfosten oder "Poteau - mitan" stellt nichts anderes als jene vertikale Achse dar, die den Tunnel zur Götter- und Geisterwelt bildet.

VERSCHIEDENE VÉVÉS:

Vévé für Papa Legba Vévé für Lenmba Zawo
Vévé für Danbala Laflanbo Vévé für Mét Kalfou



VOODOO MAGIE

Bei den weißen Zauberpraktiken unterscheidet man zwischen der Abwehr von Schadenszaubern und der eigentlichen weißen Magie, die dem Auftraggeber gewisse Vorteile verschaffen soll.
Die schwarzen Zauberpraktiken sollen einem anderen Menschen schaden zufügen, teilweise bis zum Tod.

Abwehrzauber
Hierzu gehören die Talismane als Glücksbringer und die Amulette zur Abwehr von Schadenszaubern. Die weitverbreiteste Form dieser Amulette heißen Makandal.
Das Makandal wird aus verschiedenen Zutaten (u.a. Körperteilen von Mensch und Tier und Schießpulver) hergestellt, in eine Flasche gegeben und bei Neumond vergraben. Beim folgenden Neumond gräbt man es wieder aus und taucht einen Zahn hinein, den man künftig an einer Schnur um den Hals oder der Hüfte tragen wird. Anschließend wird die Flasche wieder verschlossen und neuerlich eingegraben.
Den Vorgang sollte man zwei- bis dreimal jährlich wiederholen, da die "Wachekraft" dieser Mixtur mit der Zeit nachläßt.
Ein solches Makandal wirkt gegen übernatürliche Angriffe übelwollender Geister. 

Die magische Lampe
Um sich auch zu Hause vor fremden Schadenszaubern zu schützen oder um eine erwünschte Wirkung der positiven Art (Glück, Reichtum etc.) hervorzurufen kann man eine magische Lampe anfertigen.
Sie besteht aus einem beliebigen Behälter, z.B. einer Schale, die man mit Öl füllt. Dann nimmt man zwei Knochensplitter, die über Kreuz auf das Öl gelegt werden, dann wird zwischen die Splitter der Docht geklemmt, damit der nicht untergeht.
Die Lampe muß dann von einem Voodoopriester geweiht werden damit sie wirken kann.
Es ist auch wichtig die Loas anzurufen, deren Beihilfe nötig ist.
Wenn der Docht entflammt wird spricht man seinen Wunsch aus und dann muß die Lampe ununterbrochen brennen, bis die Geister ihr Werk vollbracht haben. 
Außerdem muß man jeden Tag genau in dem Moment, in dem die Sonne im Zenit steht, Öl in die Schale nachfüllen. Dabei muß man ein Sprüchlein aufsagen.
Wenn man einem Feind schaden zufügen möchte muß man Knochensplitter zur Fixierung des Dochts verwenden.

Magische Bäder
Wenn man von einer Krankheit gepeinigt wird oder vom Unglück verfolgt wird kann man sich mit einem Zauberbad vom Pech oder den negativen Energien reinigen die einem anhaften.
Bei diesem Ritual muß sich der Betroffene mit einer aromatischen Essenz, die hauptsächlich aus wilden Kräutern und Pflanzen besteht, einreiben. 
Dann gibt man in das heiße Badewasser Zutaten wie Jasminblüten, Mandelbestandteile, Champagner, "Wasser der Loas" etc. Dann muß man sich in das Bad legen und regungslos eine halbe Stunde ausharren. Dabei muß man immer wieder den Schlangengott Damballah anrufen.

Magische Heilpulver
Die meisten Hungans unterhalten regelrechte Zauberapotheken aus denen sie Pulver und Tinkturen für jede Gelegenheit hervorziehen können. Die meisten Mittel wären auch in unserem Sinne als heilkräftig einzustufen, die meisten Pulver dienen jedoch ausdrücklich der Bekämpfung von "Krankheiten übernatürlicher Herkunft", was ein sehr dehnbarer Begriff ist.
Wenn mansich matt und mutlos fühlt, bekommt man ein Pulver das die "auszehrenden Dämonen von einem nimmt". Unfälle und Unglücksfälle haben gleichfalls "übernatürliche Ursachen". 
Sogar ein geplatzer Autoreifen oder eine umgefallene Leiter lassen sich bei längerer Nachforschung auf übernatürliche Ursachen zurückverfolgen und gegen jede dieser Quellen haben die Hungans eine Zaubertinktur oder ein Wunderpulver anzubieten.

Seele herausziehen
Wenn man feststellt das einem übelwollende Personen oder Dämonen die Seele stehlen oder beschädigen wollen kann man sich an den örtlichen Hungan wenden. Der unterzieht einen einer spirituellen und körperlichen Reinigungsprozedur. Dann stellt er aus verschiedenen Körperteilen von Mensch und Tier die Ingredienzien die den Gros-bon-ange des Betreffenden darstellen, die werden in einem Pot-tét untergebracht, einem Kruf den der Hungan versiegelt und künftig in seinem Altarraum verwahrt.
Damit gilt die Seele als aus dem Kopf "herausgezogen" und die übelwollenden Angreifer können sie nun nicht mehr stehlen  außer der Hungan hat den Pot-tét in seine Obhut genommen, stünde mit den schwarzmagischen Aggressoren heimlich im Bunde.

Begrenzen von übelwollenden Dämonen
Ein Hungan kann um einen räumlichen Bezirk einen magischen Schutzwall errichten, so daß dort keine unerwünschten Dämonen eindringen können. 

Auffinden von Wangas
Die Hungans werden oft gebeten einen Zauber zu brechen der auf einem Haus oder Anwesen lastet.
Bei den Wangas handelt es sich meist um eigentümlich bunte Bündel, die vom beauftragten Bokor mit der erwünschten Schadensmagie aufgeladen worden sind. Anschließend werden sie in der Umgebung desjenigen, dem man ein Übel zufügen will, verborgen. 
Der zur Hilfe gerufene Hungan muß das Wanga nun auffinden. Dazu beauftragt er auch oft seine Hunsis.
Wenn er das Wanga gefunden hat muß er es sofort ins Freie bringen wo seine Hunsis schon ein Feuer entzündet haben. Im nächsten Moment geht das Wanga schon in Flammen auf. 
Durch das Verbrennen des Wangas wird die negative Energie auf den Verursacher zurückgelenkt. Versenken des Wangas in tiefem Wasser soll übrigens den gleichen Zweck erfüllen.
auf jeden Fall muß der Hungan beim entschärfen des Wangas sehr sorgfältig vorgehen, sonst vervielfacht das Wanga seine Wirkung.

Vermehrungszauber
Dazu zählen Regenzauber, Liebeszauber und natürlich die Schatzmagie.

Verzauberung mit Puppen
Der Bokor fertigt eine Puppe an der verschiedenen Dinge befestigt werden, dann werden bestimmte Stellen der Puppe mit einer Nadel durchbohrt. Anschließend wird die Puppe in Erde vergraben, die eine Auflösung der Puppe beschleunigt. Im gleichen Maß wie die Puppe vermodert, wird sich auch die Persönlichkeit des Verzauberten auflösen. Dieser wird seine Willenskraft, sein Gedächtnis, seine Vitalität und schlußendlich seinen Verstand verlieren.

Auf eine ähnliche Weise kann man auch seinen Feind verwirren und erniedrigen.  
Wenn die Puppe z.B. kniet, wird der Verzauberte ebenfalls gedemütigt und niedergedrückt etc.

ZOMBIE
Zu allererst muß man sagen das Bokors keine Toten zum Leben erwecken können. 
Aber sie können Menschen in eine Zustand versetzten der als "klinisch tot" oder "hirntot" einzustufen ist.
Bokors können solche "toten" und bereits begrabenen Menschen jedoch "wieder zum Leben erwecken". 
Diese Zombies sind aber ohne eigenen Willen, sie sind einfach nur körperlich intakte Automaten die ihrem Herrn dienen und schon gar nicht sind sie unverwundbar, vefügen über keine übernatürlichen Kräfte und verwandeln sich auch nicht in Geister oder Monster.
Also, die Höchststrafe in einer Voodoogemeinde, z.B. für Mord, ist, zum Zombie gemacht zu werden.

Man unterscheidet zwischen Zombie cadavre und Zombie astrale.
Die körperlichen Zombies (Zombie cadavre) sind wiedererweckte Tote, deren Seele (Geist, Bewußtsein) zum größten Teil abhanden gekommen ist. 
Die Astralzombies (Zombie astrale) sind umherirrende Seelen oder Geister die von einem Bokor eingefangen worden sind. Sofern dieser Raub der Seele erst dann erfolgt, wenn der Betreffende bereits physisch tot ist (und zwar so tot daß ihn ein Bokor nicht wiedererwecken kann). 
Raubt er einem Menschen die Lebensgeister im Zuge einer Erschaffung eines "Zombie cadavre", dann wird die Person in zwei Teile zerspalten. In den Astralzombie, der dem Bokor fortan als Baka dienstbar ist und den körperlichen Zombie, der als Roboter und Sklave alles ausführen muß, was sein Herr ihm auftragt.

Ein Zombie wird erschaffen, indem ihm ein Trunk eingeflößt wird der ein außerordentlich starkes Gift enthält, das jede Person in einen todesähnlichen Zustand versetzen kann. Das Opfer fällt in einen tiefen Schlaf, der Atem verringert sich auf ein Minimum, das Herz schlägt langsamer. In Kulturen wie dieser z.B. auf Haiti, sind die Naturvölker noch nicht so weit, um zu erkennen, dass das Opfer nicht tot ist und begraben ihn. Hier bei uns könnte das nicht passieren. Unsere Medizin würde die Situation erkennen....
Dann wird der klinisch Tote begraben und nach drei Tagen in einem grauenvollen Schwebezustand zwischen Leben und Tod wird er vom Bokor wieder ausgegraben. Er wird schwerz mißhandelt, was damit erklärt wird, das man den Astralzombie daran hindern müsse in den Körper zurückzukehren.
Dann flößt man ihm einen Brei aus einem Stechapfelähnlichem Gift ein, das ihm die Sinne vollends benimmt. 
Aus der Verwirrung und Desorientierung in die er nun stürzt wird der Exhumierte nie mehr erwachen. Er ist nun entgültig zum Zombie geworden.
Das Grab wird nun verschlossen, damit der Raub und die Wiederbelebung des Leichnams nicht entdeckt werden. 
Der Zombie wird dann zu seinem neuen Herrn gebracht, der einen hohen Preis für seinen Sklaven bezahlt hat.
Die Lebenserwartung eines Zombis ist max. 12 Monate.

Nach voodooistischer Anschauung verfügt der Zombie deshalb über keinen eigenen Willen mehr und nur noch über ein Minimum an Bewußtheit, weil ihm der Bokor nur einen winzigen Lebensfunken gelassen hat. Körperlich sind Zombies zu gewaltigen Leistungen fähig, doch selbst die Entscheidung an einer Kreuzung nach links oder nach rechts zu gehen, überfordert sie bei weitem. 
Sie werden meistens als Arbeitstiere in der Landwirtschaf eingesetzt, in anderen Fällen dienen sie, zumal im heutigen Haiti auch als Sklaven abseitiger Gelüste, denen man sich in gewissen diskreten Clubs hingibt.
Sie werden auch für Raub und Diebstahl eingesetzt, oder in Wanderzirkussen vorgeführt. 

Fast alle Haitianer fürchten das sie selbst als Zombies versklavt werden könnten. Dagegen kann man jedoch etwas tun. Die Hungans empfehlen einen Toten, von dem man fürchtet daß ihn ein Bokor manipulieren könnte, ein zweites Mal zu töten. Zu diesem Zweck hängt man die Leiche auf, spritzt ihr ein tödliches Gift oder treibt ihr gar einen Pfahl ins Herz. 
Das sind zwar sehr sonderbare Methoden die letzte Ruhe eines Menschen zu sichern, aber die Aussicht als lebendiger Toter wiedererweckt zu werden ist einfach zu schrecklich.

VOODOO LEXIKON
Viele dieser Begriffe hört man des öfteren, deshalb habe ich sie hier mit ihrer Bedeutung zusammengefaßt:

Asson Ist die heilige Rassel der Voodopriester, die diese erst nach ihrer Einsetzung führen dürfen.
Assoto Die heilige Trommel des Voodoo kann mehr als zwei Meter in der Höhe messen.
Bagui Altarraum eines Humfó, in dem die heiligen Gegenstände aufbewahrt werden.
Baka Ein übler Dämon, ein vom Bokor gekaufter Loa oder Zombie astrale.
Bokor Schwarzmagier, voodooistischer Experte für Schadenszauber, Gegenspieler des Hungan bzw. der Mambo.
Bondieu Oberster Schöpfergott des Voodoo, transzendente Gottheit, die in das irdische Geschehen nicht eingreift und bereits die Schöpfung selbst durch die obersten Loas bewerkstelligen ließ.
Gris-Gris-Bag Zauberbeutel, magisches Paket, mit dem man Glück anziehen und Schaden abwehren kann.
Gros-Bon-ange "Großer guter Engel", die individuelle und unsterbliche Seele der Voodooisten, die nach dem physischen Tod einer Person in die Unterwelt der Geister zurückkehrt.
Houngenikon Oberster Rang bei der Priesterausbildung im Voodookult. Er führ gemeinsam mit dem Hungan oder der Mambo wesentliche Teile des Rituals aus.
Humfó Tempel des Voodoo, Heiligtum.
Hungan Priester des Voodoo.
Hunsi "Gemahling des Geistes", Gehilfe oder Gehilfin des Voodoopriesters.
Invisibles Die Unsichtbaren, die Gesamtheit der Geister.
Kay-mysté "Hütte des Geistes", Raum oder Gebäude innerhalb eines Humfó, der einem bestimmten Loa geweiht ist.
Libation Trankopfer für die Loas, meist in Form von Clairin (Zuckerrohrschnaps).
Loa Gott, Geist, Engel, Dämon des Voodoo.
Mambo Priesterin des Voodoo.
Manjé-loas Speisung der Geister, Opferzeremonie.
Manjé-tambour Zeremonielle Speisung der Trommelgötter.
Marrons Entflohene Sklaven, Wegbereiter des Voodoo und der Revolution
Migan Ritueller Trunk, der hauptsächlich aus Opferblut besteht.
Mystéres Geister, Loas, Invisibles.
Peristyl Innenhof, offen oder überdacht, im Voodooheiligtum, in dem die Zeremonien zu Ehren der Loas stattfinden.
Petro Einer der beiden Hauptriten des Voodoo: Anrufung der "bitteren" , aggressiven, auch der Magie zugeneigten Loas karibischer Herkunft.
Poteau-mitan Mittelsäule des Voodooperistyls.
Pot-tét Geweihtes Gefäß, das den Gros-bon-ange des Voodoo-Initiierten enthält.
Priére Guinée "Allerheiligenlitanei" des Voodoo.
Rada Einer der beiden Hauptriten des Voodoo: Anrufung der "sanften", beschützenden, defensiven Loas afrikanischer Herkunft.
Société Voodoogemeinde.
Ti-bon-ange "Kleiner guter Engel", kosmischer Energiefunke im Menschen und sein (unpersönliches) Gewissen.
Vévés Symbolische Zeichnung zur Anrufung der Loas.
Vodun In der afrikanischen Fon-Sprache "Gott, Geist", Urform des Voodoos.
Wanga Individualisierter Schadenszauber, schädigt nur die Person, für die er bestimmt ist.
Zanj Geist, Engel, Loa, Dämon.
Zombie astrale Gelingt es einem Bokor die Seele einer Person zu rauben, so muß diese als "Astralzombie" dem Zauberer dienen, der sie beispielsweise als Baka einsetzt.
Zombie cadavre "Lebender Toter", der als willenloser Automat die Befehle seines Herrn ausführt.

 



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